Einst gab es nur die Göttermutter Ir, eine der 31 Ältesten. Sie gebar schließlich die ersten und ältesten Götter, welche ihrerseits weitere Götter zeugten und über unzählige Generationen und einen sehr langen Zeitraum hinweg entstand so das Volk der Götter. Dieses umfasst alle Götter aller polytheistischen Religionen und Mythologien. Der Erstgeborene der Götter ist Brahma, der hinduistische Schöpfungsgott. In der I. Ära lebten die Götter noch auf der Erde, am Südpol auf Antarctica. Damals war es dank ihrer göttlichen Macht ein fruchtbares Land, das Paradies auf Erden. Als die Götter dann am Ende der I. Ära die Erde verließen und in die vierte Dimension, Vesdgard umsiedelten, ließen sie Antarctica als lebensfeindliche Eiswüste zurück.
In Vesdgard teilten sie die Dimension auf und die Götter jeder einzelnen Religion oder Mythologie bekamen ihr eigenes Areal. Dennoch tauschen sie sich rege aus, reden und feiern miteinander und genießen ihr göttliches Leben, abgeschieden in ihrer eigenen Dimension. Da sie Götter sind und ihnen kaum jemand gefährlich werden kann, führen sie ein sorgloses Leben und die Probleme anderer Völker interessieren sie für gewöhnlich nicht. Es gibt auch Ausnahmen, doch diese sind sehr selten.
Viele Götter starben zu Beginn der II. Ära, als Yahrgrim, der Götterverschlinger begann, die Götter zu jagen und aufzufressen. Das tat er solange, bis er durch den finsteren, bösen Gott Maugrun mit einem hinterhältigen Zauber gebannt und ins niemals schmelzende ewige Eis gesperrt wurde. Immer wieder gibt es ein paar Individuen, die sich anmaßen, die Götter anzugreifen, doch für gewöhnlich hat niemand eine Chance gegen sie. Die Götter gehören neben Weltengängern und Engeln zu den drei mächtigsten Völkern, von den Urgeistern abgesehen. Um die Dimension Vesdgard optimal zu schützen, haben sich im Volk der Götter vier Wächter etabliert, bestehend aus dem hinduistischen Brahma, dem ägyptischen Ra, dem nordischen Odin und dem griechischen Zeus. Wenn es Probleme gibt, kümmern sich zunächst diese vier darum.

