Die neunte Dimension ist bekannt als der Nachtmahr, das Reich der Träume. Einst wurde es vom Nachtmahr, dem gleichnamigen Herrscher der Dimension geschaffen, als dieser eine unbeschriebene, leere Dimension entdeckte und sie seinem Willen unterwarf. Daraus formte er zunächst ein Reich der Albträume, um alle Wesen im Schlaf durch schreckliche Erlebnisse in ihren Träumen zu quälen und ihnen keine Ruhe zu gönnen. Schließlich besann er sich aber eines Besseren und ließ auch angenehme Träume zu.
Seitdem ist der Nachtmahr eine Dimension, in die die Seelen schlafender Wesen reisen können, um dort Träume oder Albträume zu erfahren. Als eine der drei ätherischen Dimensionen grenzt sich der Nachtmahr von den ersten acht Dimensionen ab, da die ätherischen Dimensionen keine feste Materie besitzen. Deshalb ist es auch nur Seelen möglich, dorthin zu gelangen, feste Körper würden durch die Dimension hindurchfallen. Eine weitere Besonderheit des Nachtmahrs ist, dass man den gleichnamigen Dimensionsherrscher an jedem Ort der Dimension sehen kann. Meistens befindet man sich im Nachtmahr auf einer endlosen, weiten Ebene und am Horizont thront groß und eindrucksvoll das schwarze Pferd, das man stets von der Seite sieht und das einen immer beobachtet. Aber auch in anderen Umgebungen des Nachtmahrs, beispielsweise in Innenräumen kann man den Nachtmahr erblicken, da er irgendwo in der Umgebung erscheinen wird und sei es nur in der Größe einer Ameise.
Die goldene Mähne des Albtraumpferds lässt immer wieder goldene Funken fallen, die sich ihren Weg bis zum Boden bahnen. Dort manifestieren sie sich als Ängste der Träumenden oder Dinge und Personen, die von ihnen gefürchtet werden. Wenn Träumende im Schlaf in den Nachtmahr reisen, nehmen sie den Nachtmahr selbst nicht wahr, er ist nur für jene sichtbar, die in wachem Zustand in die Dimension reisen, was nicht allzu oft geschieht.

